Philipp Weichlein erkocht sich den dritten Platz im Bundesfinale des Rudolf Achenbach Preises 2014!

 

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von Philipp Weichlein ansehen!

Mit Fachwissen, professioneller Arbeitsweise und einem enorm kreativen 4-Gang-Menü überzeugte der Weingartsgreuther Auszubildende die 6-köpfige Fachjury, der anlässlich des 40. Jubiläums der Auszeichnung auch Sternekoch Harald Wohlfarth angehörte, und kam auf den dritten Platz des bedeutendsten deutschen Jugendwettbewerbes der Köche. In einem dramatischen Finale holte er in den beiden als letzten bewerteten Kategorien Präsentation und Geschmack die meisten Punkte und verpasste nur hauchdünn den Sieg.

Am Vorabend mussten die neun besten Nachwuchsköche Deutschlands, die sich in zwei Vorrunden auf Vereins- bzw. Bundesländerebene für den Wettbewerb qualifiziert hatten, einen Theorieteil  mit 10 Fragen und eine Warenerkennung absolvieren. Am nächsten Morgen ging es um 7:30 in die Küche, um die Aufgabenstellung für das Menü zu erhalten.

Die Anforderungen waren hoch: Der Warenkorb wurde traditionell erst am Wettkampftag enthüllt und enthielt die Pflichtkomponenten Heilbutt (Vorspeise), Ravioli und Kräuter der traditionellen „Frankfurter Grüne Sauce“ (Zwischengericht), Kalbsfilet (Hauptgang) sowie Mango und Ananas (Dessert). Daraus plus einer allgemeinen Zutatenliste, die ebenfalls erst am Morgen des Wettkochens bekannt gegeben wurde, musste innerhalb einer halben Stunde ein 4-Gang-Menü niedergeschrieben und geplant werden. Anschließend hatten die neun Finalisten 4,5 Stunden Zeit, um ein anspruchsvolles Menü zu kochen und zu präsentieren.

Am Ende des Tages gab es ein Kopf an Kopf Rennen zwischen den drei Erstplatzierten und Philipp verpasste nur ganz knapp den ersten Rang. Der Weingartsgreuther Nachwuchskoch tröstete sich mit der Erkenntnis, dass der Viertplatzierte mehr als fünf Punkte Rückstand auf das Siegertrio hatte und er somit zur Créme de la Créme des Köche Nachwuchses im Jahr 2014 gehört.